15.01.19 18:58

Anmerkungen zu Stephen Smith: "Nach Europa! Das junge Afrika auf dem Weg zum alten Kontinent"

Rubrik: Rezension, Migration/Weltmarkt für Arbeitskraft , Soziale Kämpfe
Von: H.D., W.B.

Stephen Smith hat ein wohlfeiles Buch über die Demograpahie „Schwarzafrikas“ und eine angeblich bevorstehende „Welle“ der Armutsmigration vorgelegt.

"We'll come united!" Hamburg 2018

Der Untertitel des Buchs wird in endlosen Varianten so lange dekliniert, bis es langweilig wird. Smith dreht Pirouetten um Zahlenwerke, bis er mit seiner Rechnung beim Jahr 2100 angekommen ist. Die Demographie Afrikas beruht ohnehin auf wenig gesicherten Daten, und dem entsprechend sind Prognosen noch weniger sicher. Über 2050 wagt sich eigentlich kein seriöser Demograph hinaus - Smith schon. Am 28.11. 2018 wurde das Buch in der Cafeteria der TAZ vorgestellt. Smith kam gerade aus dem BMI, wo er auf sehr intelligente Leute gestoßen sei, die den Ernst des von ihm besprochenen Problems gut verstanden hätten. Auch von Seiten der Zuhörer*innen gab es keine substantiellen Einwände. Bei dieser Vorstellung wirkte Smith selbstreflektiert und offen. Er spricht sympathisch, auch nicht ohne Sympathie für die „Afrikaner“.

Smith spricht die Sprache einer politischen Schicht, die sich selbst in globalen Kontexten verortet, die nicht offen rassistisch daher kommt, die aber ihren Anteil in der Politikberatung ohne Skrupel verteidigt. Ein bisschen erinnert das an Knaus und den EU-Türkei-Deal. Das Buch von Stephen Smith ist mit seinen selektiven Zitaten, schlechten Metaphern, reißerischen Hochrechnungen nicht für die Scientific Community, sondern für die politische Klasse in Europa geschrieben. Macron und sein Team haben es gelesen, in den deutschen Ministerien wurde es gelesen. Wir könnten das Buch zum Anlass nehmen, über die Auffassungen der politischen Klasse nachzudenken:

Was finden die interessant? Diese merkwürdige Kombination von instrumentellem Pragmatismus, Bauchgefühl und Härte, die sich mit Argumenten unterfüttern lassen will. Sie wollen sich in ihrer Afrika- und Mittelmeer-Politik bestätigt sehen. Kein auf den ersten Blick erkennbarer Rassismus. Kein ius sanguinis, aber das „Recht des Stärkeren“ und die Stärke der „europäischen Werte“. Afrika zwischen Faszination und Bedrohung. Malthus eigentlich nicht, aber dann doch. Wer nichts zu essen hat, muss sterben – eigentlich logisch. Aufgetischt wird letztlich nur eine einzige Frage: „Wie wollen wir verhindern, dass Europa zu einem Drittel schwarz wird?“

 

1.   Das Buch liest sich – Ziel: Aufmerksamkeit und Auflage - flüssig wie Spiegel oder Stern. Oder TAZ. Oder wie ein „Relotius“: Denn der Autor ist mit einer journalistischen Zeitmaschine in die Zukunft geflogen, berichtet scheinbar authentisch von dort und bedient mit seinen Anekdoten aus der Zukunft das uralte Afrikabild der Weißen im aktuellen globalen Kontext. Zum zeitgenössischen Zusammenhang gehört erstens, dass Bill Gates und Co Zentralafrika / Niger zu einem Problemfall globaler Dimension ausgerufen haben. Der letzten Gates-Studie von September 2018 zufolge ("Goalkeepers Report", für die jährliche UN-Vollversammlung lanciert) werden bis 2050 fast 90 Prozent aller extrem armen Menschen in Subsahara-Afrika leben, und die Hälfte davon in zwei Ländern: in der Demokratischen Republik Kongo und in Nigeria (1). Wenn das zutrifft, wird es ein Ergebnis verhinderter Migration sein. Schon heute bekommen Bürger*innen in einigen afrikanischen Staaten kaum noch einen Pass, geschweige denn ein Visum für ein Land auf einem anderen Kontinent.

Zweitens hat der Abzug der Seenotrettung der EU-Staaten aus dem zentralen Mittelmeer eine afrikabezogene Bedeutung in der Weltflüchtlingspolitk erlangt, die das „australische Modell“ ablöst. Galt zuvor die Internierung von Boat-people auf entlegenen Inseln als weltweites Maximum der flüchtlingsfeindlichen staatlichen Abschreckung, so beginnt sich nun die organisierte Unterlassung überlebensnotwendiger Hilfe für Flüchtlinge, also das Ertrinkenlassen, als ein Modell staatlicher Flüchtlingspolitik durchzusetzen, und zwar gegenüber Afrika. Es wird als kleineres Übel verkauft, angesichts einer drohenden afrikanischen Invasion. Hier der passende O-Ton von Stephen Smith in einem Interview kürzlich in der Weltwoche:

"Momentan wird die Auswanderung über das Mittelmeer hauptsächlich durch karitative Organisationen, von NGOs befördert. Meist geschieht dies in bester Absicht. Aber die Konsequenzen werden nicht bedacht. Heute genügt es, ein Handy und die Nummer einer Hilfsorganisation zu haben. Egal, wie seeuntauglich das Boot ist, sobald der Notruf abgesetzt ist, setzen sich die Helfer in Bewegung. Bei den Migranten entsteht der Eindruck, dass sich immer jemand um sie kümmern wird. Aber sie werden einfach an der italienischen Küste abgesetzt. Die NGOs waschen ihre Hände in Unschuld und überlassen den Rest, der viel schwieriger ist, Europa. Das ähnelt doch sehr stark einer narzisstischen Wohlfühltherapie für die Retter. [...] Ist es technisch unmöglich, das Mittelmeer abzuriegeln? Ich denke, ja. Sollte es zu dem von mir vorhergesagten Ansturm auf Europa kommen, wären die Zahlen so gewaltig, dass niemand militärische Optionen verantworten kann.“(2)

Früher war es die Gelbe, jetzt die Schwarze Gefahr. Der „Bevölkerungsmilliardär“ Afrika soll keinen Zugang zum „Club“ der europäischen Staaten bekommen. Afrikaner könnten die Rentenkassen nicht entlasten, denn sie brächten zu viele Kinder mit und hohe Integrationskosten.Die Festung sei aber nicht unhaltbar. Die Empfehlungen von Smith gehen bis hin zu einer pronatalistischen Politik in Europa und einer längeren Lebensarbeitszeit, damit Afrikaner nicht benötigt würden. Allerdings solle man eine kontrollierte Rotationsmigration zugestehen, um den diktatorischen afrikanischen „Gatekeepers“ etwas anbieten zu können.

 

2.   Wer kann heute wieder ein Buch über „Afrika“ (subsaharisches Afrika, ohne weitere Differenzierung) schreiben, ohne Probleme wie Warlord Economy, Landgrabbing, extraktive Ökonomie und externe Überfischung auch nur zu erwähnen? Wer kann eine Grüne Revolution für Afrika empfehlen, die eine Produktion von Millionen „überflüssigen Essern“ mit sich bringen würde? Darüber schrieb Rainer Tetzlaff schon vor 40 Jahren (3), und daran hat sich nichts geändert. Die Hungertoten in Indien bezeugen das. Walden Bello oder Vananda Shiva haben beschrieben, dass Ernährungssicherheit nur durch Kleinbauern gesichert werden kann. Wer kann die Festung Europa beschönigen angesichts der Militarisierung der Sahara und des Sahel? Und die Toten auf dem Mittelmeer relativieren, weil die Passage für die Afrikaner ein normales Lebensrisiko darstellen würde? Smith kann es, indem er seine Sentenzen wie spielerisch aneinander reiht.

Er geht sogar so weit, dass auch Malthus wieder hoffähig wird – mit einem erlesenen Zitat. Dann wieder eine Pirouette: Malthus ginge ja gar nicht mehr, denn heute gäbe es Menschenrechte und eine Politik des Mitleids. Und ein paar Seiten später: Aber eine Politik des Mitleids sei gegenüber den „menschlichen Wanderdünen“ fehl am Platze. Vielleicht käme Europa ohne einen „Clean Sweep“ wie dem in Südafrika aus, denn ein Damm gegen die „Brandung junger Generationen“ könne auch mit Euros gebaut werden...

Natürlich ist Smith viel zu klug für einen kruden Rassismus. Aber er liefert „Assemblagen eines postliberalen Rassismus“ (Tsianos und Pieper, 2011) – oder, in den Worten von Marianne Pieper: „Affektive Politiken fungieren als gezielte Affektmodulationen im Sinne einer politischen Technologie der Angsterzeugung und Akzeptanzschaffung für grenzziehende Politiken“ (4).

 

3.   Welche Signifikanz haben die Statistiken, die Smith uns verkauft? Es lohnt sich, hierzu die Stellungnahme von François Héran (2018) zu lesen, einem Mitglied des Collège de France, der zu einem ganz anderen Ergebnis kommt als Smith (5).Nach seinen Berechnungen wird es zwar bis 2050 eine große Steigerung des Anteils von afrikanischen Einwanderern in Europa aus Ländern südlich der Sahara geben, allerdings beschränke sich dieser auf etwa 3 bis 4 Prozent. Da der Anteil derzeit bei einem Prozent liege, wäre das zwar schon ein beträchtlicher Anstieg, aber doch nicht in der Dimension, die Smith uns suggeriert. Laut der Vorhersagen einer IMF-Studie wird sich der Anteil der Immigranten in OECD-Ländern, die aus Subsahara-Afrika stammen, von gegenwärtig 0,4 Prozent bis zum Jahr 2050 auf 2,4 Prozent steigern. Das sei keine "Invasion", kommentiert Héran. Sie liegt um ein Vielfaches (!) unter der Emigrationsrate beispielsweise des Balkans.

Nach Marie-Laurence Flahaux und Hein De Haas (2016) ist die afrikanische Emigration mehrheitlich nicht irregulär und unterscheidet sich nicht wesentlich von anderen Migrationsbewegungen (6). Das heißt hier vor allem: Die meisten Menschen migrieren in ihrer Nachbarschaft, also innerhalb des afrikanischen Kontinents. Wir hatten doch bereits die Diskussion, wo die syrischen Flüchtlinge größtenteils abgeblieben sind – in den Nachbarländern Libanon, der Türkei und in Ägypten. Und nicht in Europa. Die inner- afrikanische Migration ist bedeutsam, und nicht die vergleichsweise Wenigen,die in den Golfstaaten, in China, in Nordamerika und in Europa ankommen.

Das demographisch drapierte Katastrophenszenario der armen Afrikaner, die nach Europa kommen, hat bereits im Nachgang der Arabellion und des Aufstands in Nord-Mali, sowie nach den Aufständen in den französischen Banlieus Gestalt angenommen. Die französische Regierung schickte sich an, einen eigenen Antiterrorkrieg im Sahel zu entfachen. 2013 legte die OECD ihre Studie zu Armut und Terrorismus im Sahel und in Westafrika vor (7); 2015 erschien das Buch Africanistan von Serge Michailof, der bereits unseriöse Prognosen der Bevölkerungszahl bis auf das Jahr 2100 vornahm (8). Beide Publikationen prägten die malthusianische Zukunftsvision einer nunmehr afrikatypischen demographisch bedingten Armut mit den Folgen von Migration und Terror in Europa. Beide Studien wurden fast ausschließlich in Frankreich rezipiert, während das Buch von Stephen Smith nun internationale Aufmerksamkeit erfährt.

 

4.   Und warum besprechen wir ein Buch, das so reißerisch und wenig wissenschaftlich daher kommt? Das Buch hat auch etwas im Angebot, auf das wir uns positiv beziehen wollen: die Beschreibung der afrikanischenJugendlichkeit als sozialen Aufbruch. Wir sind keine marxistischen Essentialisten, die Zwang, Arbeit, Macht und Geld als Triebkräfte des Fortschritts sehen. Warum nicht lieber Reproduktion, Assoziation, Migration, Spiel und die Suche nach Glück? Sich positiv auf die afrikanische Jugendlichkeit zu beziehen könnte uns dabei helfen, sich aus der Misere des Westens zu lösen und den Kanon der Werte umzukrempeln.

Es ist ja nicht nur so, dass die Jugendlichen vielerorts auf dem afrikanischen Kontinent die Gerontokraten in die Ecke drängen.Viele afrikanische Städte haben sich in ein soziales Laboratorium verwandelt. Smith beschreibt das ja sehr schön mit Bildern aus Lagos. Abdumaliq Simone, der das Leben in  trikontinentalen Städten mit großer Empathie untersucht hat, spricht von einem „worlding from below“ (9). Es geht um die vielschichtige Kombination von Erfahrungen und Imaginationen und um die Strategien, mit denen Jugendliche ihre Patchwork-Ökonomien mit Formen „affektiver Spekulation“, mit changierenden Perspektiven und dem Offenhalten von Optionen organisieren.

„Black Urbanism“ (Simone 2010), Migration und Diaspora stehen in enger Beziehung zueinander, und die digitalen Medien erleichtern die Ausbildung globaler Netzwerke. Achille Mbembe hat in diesem Zusammenhang von einem „Kosmopolitanismus von unten“ gesprochen (10). Von diesem Punkt her wollen wir weiter denken. Wir wären gern dabei, wenn sich in einem neuen Social Mix europäische Verkrustungen lösen und das Soziale neu erfunden würde.

Diese Migrant*innen aus Afrika sind natürlich keine Heilsbringer, aber sie ermöglichen konkrete Momente von Solidarität, woraus sich ein Globalismus von unten tatsächlich entwickeln könnte. Bei der Kritik des Eurozentrismus bevorzugen wir einen sozialhistorisch fundierten, an realen Migrationsprozessen orientierten Zugang. Wir wissen aus der europäischen Sozialgeschichte, dass Reproduktion und Migration quasi revolutionäre Momente sui generis sind (Meyer, 1984) und zur „human condition“ gehören. Dabei bilden Abwanderung und Protest, anders Macdonald (1963) es beschrieben hat, im Zeitalter des www.2.0 keine Gegensätze mehr, sondern sie bedingen einander. „Exit“ und „Voice“ (Hirschman 1970) sind Ausdruck sozialer Mobilisierung.

Afrika, ein Kontinent ohne Feudalismus und Kontinent der Mobilität und der Assoziation (Chabal 2009, Cooper 1999), und damit sind Momente einer anderen Subjektivierung verbunden, ist eine Quelle von Inspirationen und Möglichkeiten. Die arabische Revolution wird blutig erstickt, der Sahel wird militärisch besetzt. Aber es gab die große Migrationsbewegung von 2015, und der Weg über das Mittelmeer ist noch nicht völlig geschlossen. Die „Non-Movements“, die Bayat (2015) beschrieben hat, sind repressiv überformt, aber sie sind nach wie vor virulent. Die Regimes in Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Libyen sowieso sind instabil – die Tore nach Europa werden sich wieder öffnen.

Und die Demographie? „Afrika“ regeneriert sich nach Jahrhunderten der Ausblutung. Bevölkerungsdichte ist kein europäisches oder asiatiches Privileg. Smith selbst erwähnt ja ein Szenario, in dem sich die Migration von Afrika nach Europa einpendeln könnte, ohne dass die Armut in Nigeria und im Kongo eingepfercht werden müsste.

„Die politische Linke, insbesondere die sozialdemokratischen Parteien Europas, zögern allzu oft, ihre Ideen um den Preis der Polarisierung zu verteidigen. Sie laufen Gefahr, sich in falsche Diskurse hineinziehen zu lassen und irreführende Begrifflichkeiten, wie die Rede von der »illegalen« Migration, zu übernehmen. Nur wenn wir uns nicht »für die Abfederung eines Systems einspannen lassen, das auf Ausgrenzung, Stigmatisierung, Klassifizierung von Menschen und Entsolidarisierung beruht«, so Sabine Eckart, Projektkoordinatorin von Medico international »nähern wir uns zumindest einer humaneren, gerechteren und adäquateren Sichtweise und politischen Praxis an«. Klarer kann man die Grenzen der Migrationspolitik im Rahmen des kapitalistischen Systems kaum beschreiben (11).

 

Stephen Smith: Nach Europa! Das junge Afrika auf dem Weg zum alten Kontinent. Übersetzt von Andreas Rostek und Dagmar Engel. edition.fotoTAPETA; 244 Seiten; 17,50 Euro

 

(1) Goalkeepers Report (2018),https://www.gatesfoundation.org/goalkeepers/report

(2) https://www.kleinezeitung.at/politik/aussenpolitik/5439990/Ansturm-auf-Europa_Einfach-alle-kommen-zu-lassen-das-funktioniert– Das Interview erschien zuerst in der Schweizer Weltwoche mit dem Titel: „Ansturm auf Europa. Der afrikanische Kontinent erlebt eine gigantische Bevölkerungsexplosion. Laut dem Afrika-Forscher Stephen Smith werden junge Afrikaner in großer Zahl nach Europa auswandern. Die Grenzsicherung sei langfristig zum Scheitern verurteilt.“

(3) Tetzlaff, Rainer (1980), Die Weltbank: Machtinstrument der USA oder Hilfe für die Entwicklungsländer, München und London

(4) Pieper, Marianne (2016), https://movements-journal.org/issues03.rassismus/05.pieper--assemblagen.von.rassismus.und.ableism.html

(5) Héran François (2018), Europe and the spectre of sub-Saharan migration, Population & Societies, 558, Sept. 2018

(6) Flahaux, Marie-Laurence und Hein De Haas (2016), African migration. Trends, Patterns, Drivers. In: Comparative Migration Studies (2016) 4:1

(7) OCDE: Conflict over Resources and Terrorism: Two Facets of Insecurity / Conflits liés aux ressources et terrorismes: deux faces de l'insécurité, Club du Sahel et d'Afrique de l'Ouest, Paris 2013

(8) Serge Michailof: Africanistan. L'Afrique en crise va-t-elle se retrouver dans nos banlieus? Fayard, Paris 2015.

(9) Simone, Abdumaliq (2001), On the Worlding of African Cities. African Studies Review 44,2,15 – 42

(10) Mbembe, Achille (2002), The New Africans Between Nativism & Cosmopolitanism, In:Geschiere, Peter et al., Readings in Modernity in Africa, London 2008

(11) Christa Schaffmann in JW 24.09.2018

 

Ausgewählte Literatur:

Bayat, Asef (2012), Leben als Politik. Wie ganz normale Leute den Nahen Osten verändern, Berlin und Hamburg

Bello, Walden (2010), Politik des Hungers, Berlin und Hamburg

Chabal, Patrick (2009), Africa. The Politics of Suffering and Smiling, London and New York

Cooper, Frederick (1999), Afrika in der kapitalistischen Welt,http://www.izindaba.info

Cooper, Frederick (2002), Africa Since 1940. The Past of the Present, Cambridge

Macdonald, J.S. (1963), Agricultural Organization, Migration and Labour

Militancy in Rural Italy,Economic History Review, Volume 16 (1) ,https://www.deepdyve.com/lp/wiley/agricultural-organization-migration-and-labour-militancy-in-rural-pa35tqlY2B

Meyer, Ahlrich (1985), Massenarmut und Existenzrecht, In: Autonomie N.F. 14, 15 – 145 autonomie-neue-folge.org/wp-content/uploads/2018/03/Autonomie-Nr.-14-1985.pdf

Hirschman, Albert O.(1974), Abwanderung und Widerspruch, Tübingen. Siehe auchhttps://www.researchgate.net/publication/278493413_Hirschman_Albert_O_1970_Exit_Voice_and_Loyalty_Responses_to_Firm Organizations_and_States_Rezension

Pieper, Marianne / Panagiotidis, Efthimia / Tsianos, Vassilis (2011): Postliberaler Rassismus und der Einsatz verkörperter postnationaler Subjektiviäten im Kontext von Prekarisierung und Migration. In: Pieper, Marianne / Panagiotidis, Efthimia / Atzert, Thomas / Karakayali, Serhat / Tsianos, Vassilis: Biopolitik in der Debatte. Wiesbaden. 193–226.

Shiva, Vandana (2016), Who Feeds the World, Berkeley

Simone, Abdumaliq (2010), City Life from Jakarta to Dakar, New York and London

 

H.D., W.B. Januar 2019