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Sudan: Durch die USA erpresst

Die Übergangsregierung wird gezwungen, sich vom Stigma des Terrorsympathisanten freizukaufen.

Die Revolution im Sudan weckte weltweit Hoffnungen auf einen wirklichen Neuanfang. Doch statt Unterstützung erfährt die fragile Übergangsregierung vor allem neuen internationalen Druck. Die Aufhebung der Sanktionen und die Rückkehr in das globale Finanzsystem werden an weitreichende Bedingungen geknüpft – von Entschädigungszahlungen bis zur Anerkennung Israels. Die sudanesische Gesellschaft, die auf Freiheit und soziale Stabilität hoffte, wird nun mit den politischen Interessen eines imperialen Staates konfrontiert. Der folgende Artikel aus dem Guardian untersucht, wie aus Menschrechtsrhetorik politische Disziplinierung wurde.