Nach zweitägigen Straßenblockaden und militanten Auseinandersetzungen mit der Polizei, die ihren Höhepunkt in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli fanden, erreichten die Bewohner*innen der nordwestlich von Johannesburg gelegenen Stadt Tembisa die Rücknahme einer von der Kommune veranlassten Strompreiserhöhung.
Nachdem die Stromgesellschaft Nersa bereits am 1. Juli den Tarif angehoben hatte, hätte dieser 13,4 prozentige Aufschlag einen weiteren Preisanstieg um 126 Rand (6,04 Euro) bedeutet.
Bürgermeister Xhakaza verkündete direkt nach den Protesten öffentlich die vorläufige Aussetzung der kommunale Forderung. Er begründete dies damit, eine weitere ‚Eskalation der Gewalt‘ zu vermeiden.