Auf zahlreichen von der Basisgewerkschaft ‚SOS éducation‘ im ganzen Land durchgeführten Vollversammlungen votierte am 31. Januar ein Großteil der Lehrer*innen dafür, den mittlerweile fast zwei Monate andauernden landesweiten Streik fortzusetzen. Vertreter*innen des Militärregimes und der Gewerkschaft hatten sich noch in der Nacht vom 27. auf den 28. Januar auf ein nach Angaben der Regierungspartei 24,4 Millionen Euro umfassendes Maßnahmenpaket geeinigt, das 1800 Freiwilligen ein Vorabgehalt sowie fast 400 Lehrer*innen die Übernahme in den öffentlichen Dienst zusicherte. Zudem sollten 5000 Lehrer*innen bis Dezember diesen Jahres von Beförderungen oder Neueinstufungen profitieren.
Nachdem es in den letzten 10 Jahren überhaupt keine Lohnerhöhungen gab, kritisiert das führende Gewerkschaftsmitglied Clovis Ebo das ausgehandelte Tarifangebot als nicht ausreichend.
‚Die Karrieren für nur 5000 von insgesamt 21000 Lehrer*innen zu regeln, ist sehr wenig. Wir fordern die Regierung auf, zusätzliche Angebote zu machen sowie einen klaren und präzisen Zeitplan vorzulegen. Darüber hinaus gibt es weitere unklare Punkte wie zum Beispiel die Ankündigung von Vorauszahlungen, die in der Republik Gabun illegal sind. Trotzdem bringt sie die Regierung erneut zur Sprache. Wir sind also immer noch nicht zufrieden.‘
https://fr.africanews.com/2026/01/27/gabon-la-greve-des-enseignants-perdure/
https://fr.news.yahoo.com/gabon-enseignants-gr%C3%A8ve-votent-%C3%A0-041442659.html?guccounter=1