Am 19. Juni ist der neue Film von Abderrahmane Sissako, „Black Tea“, in den deutschen Kinos angelaufen.
Erzählt wird die Geschichte einer jungen Frau aus der Elfenbeinküste, die vor ihrem drohenden privaten Unglück vom heimischen Traualtar in die chinesische Metropole Guangzhou flüchtet. Dort findet sie in einem Spezialgeschäft für feine Tees, im von afrikanischen Immigrant*innen geprägten Viertel „Chocolate City“ gelegen, eine neue Lebensperspektive. Der Film thematisiert die gesellschaftlichen und individuellen Widersprüche, die mit den durch Migration ausgreifenden transnationalen Sozialräumen verbunden sind.
Im Interview hebt der Regisseur die positive Kraft von Migration, die Bedeutung von Sprachen und das verbindende Element von Tee-Zeremonien hervor.
Abderrahmane Sissako (63) wurde in Mauretanien geboren und wuchs in Mali auf. Nach einigen Jahren, die er unter anderem in Russland verbrachte, lebt er seit den 1990er Jahren in Paris. Seinen vorletzten Film „Timbuktu“ stellte er 2014 fertig.
„Black Tea“ wurde als Weltpremiere auf der Berlinale 2024 gezeigt. Die Hauptrollen spielen Nina Mélo und Han Chang.
Aus: Frankfurter Rundschau vom 24.06.2025
Hier geht es zu dem Interview:
https://www.fr.de/zukunft/storys/kultur/der-mauretanische-regisseur-abderrahmane-sissako-ueber-die-positive-kraft-von-migration-die-bedeutung-von-sprachen-und-das-verbindende-element-von-tee-93797880.html